Urgestein trifft Natur

Im Rahmen der in 2019 ins Leben gerufenen Aktion „Ranstadt blüht auf“ besuchte Cäcilia Reichert-Dietzel vor kurzem das Dauernheimer Urgestein Richard Klomfaß und staunte nicht schlecht als sie sah, was sich hinter dem Hoftor verbirgt:

Richard Klomfass in seinem insektenfreundlichen Garten.
Insektenhotels im Garten von Richard Klomfass.
Unzählige Schwalbennester an den Fassaden und Dachvorsprüngen des Hauses von Richard Klomfass.
Schwalbennester an den Fassaden und Dachvorsprüngen des Hauses von Richard Klomfass.
Schwalbennester an den Fassaden und Dachvorsprüngen des Hauses von Richard Klomfass.
Schwalbennest an der Fassade des Hauses von Richard Klomfass.
Schwalbennester
Schwalbennest
Schwalbennest mit Schwalben
Schwalbennester und Schwalben

Die Wiese übersät mit Klee, was Bienen und Hummeln anzieht und im Hintergrund des Gartens eine Blumenwiese, in der sich ebenfalls viele Insekten tummeln. Direkt darüber ein gut gebuchtes Insektenhotel.

An den Fassaden unter den Dachvorsprüngen unzählige Schwalbennester, die alle von Rauch- und Mehlschwalben bewohnt sind. Aber auch Mauersegler und Fledermäuse sind auf dem Hof zuhause und ziehen gerne ihre Runden, um sich von dem großen Nahrungsangebot zu bedienen.

Auch sonst zeigt Richard Klomfaß einen starken Bezug zur Natur. Wo andere ihr Obst im Supermarkt kaufen, besitzt er Äpfel-, Birnen-, Kirsch-, Mirabellenbäume und vieles mehr. Und wenn ein Baum aus irgendwelchen Gründen abgestorben ist lässt er ihn stehen, um ihn der Natur und den Tieren zurückzugeben.

„Früher, als es noch mehr Landwirtschaft gab, hatten z.B. die Schwalben überall ein Unterkommen“, so die Bürgermeisterin, „Die Schwalben galten als Boten des Glücks, die das Haus vor Blitz und Feuer sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahrten. Heute sind sie eine gefährdete Vogelart, weil sie immer weniger Brutplätze finden, wo sie ihre Nester bauen können. Dazu kommt, dass es immer weniger Insekten gibt, weil immer weniger verschiedene Blühpflanzen wachsen und auf den Feldern oftmals Chemie eingesetzt wird. Unter diesem Aspekt freue ich mich immer wieder wenn ich sehe, dass Mitbürger der Natur Platz lassen“.

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