Feuerwehr der Großgemeinde Ranstadt

Sirenensignale

Was bedeuten eigentlich die Sirenensignale? Seit dem Abbau des Zivilschutz-Sirenennetzes gibt es in Deutschland keine einheitlichen Signale mehr. Jedes Bundesland hat eigene Regelungen und Signale, die mit den landeseigenen Behörden für Katastrophenschutz geplant und umgesetzt werden. Bei uns gibt es drei Sirenensignale:

ALLGEMEINER WARNTON
1 Minute auf- und abschwellend

Sie sollten jetzt Rundfunkgeräte einschalten (Kurbel- oder Batterieradio bei Stromausfall) und auf Durchsagen achten. Fenster und Türen schließen, Klimaanlagen abschalten, Aufenthalte im Freien vermeiden und nach älteren Menschen in ihrem Umfeld schauen.

ENTWARNUNG
Als Entwarnung gilt der einminütige, ununterbrochene Dauerton.

Dieser Ton hebt alle vorherigen Alarmsignale auf und bedeutet, dass keine akute Gefahr mehr besteht. Trotz Entwarnung wird empfohlen, sich über die aktuelle Lage zu informieren und weiteren Hinweisen Folge zu leisten.

FEUERALARM
Einsatzkräfte werden trotz Ausstattung mit so genannten Piepsern oder Meldeempfängern bei Bedarf - bundesweit einheitlich - mit dem Feuersignal zweimal unterbrochener Dauerton von 1 Minute alarmiert. Dieses Signal richtet sich ausschließlich an die Einsatzkräfte, nicht an die Bevölkerung.

Link auf https://www.youtube.com/watch?v=OwwJ--gcLgs

Kein Durchkommen für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes!

Nach der letzten Übung mussten wir leider erneut feststellen, dass vielfach in Straßen im gesamten Gemeindegebiet die Durchfahrt mit einem Feuerwehrfahrzeug nicht oder nur erschwert möglich ist.

Teilweise konnten wir unser Feuerwehrfahrzeug nur mit viel Geschick durch die Straßen bewegen. An einigen Stellen mussten abgestellte Fahrzeuge zunächst von ihren Besitzern umgeparkt werden, da kein Durchkommen möglich war.

Wenn wir ausrücken, geht es häufig auch um Menschenleben und hierbei zählt jede Sekunde.

Wir bitten nochmals ausdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ranstadt, darauf zu achten, dass in den Straßen genügend Platz zur Durchfahrt von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen zur Verfügung steht.

Wir helfen gerne, wenn Sie uns lassen!


Die Feuerwehr braucht dich

Die Feuerwehren leisten großartige Arbeit. Jede Feuerwehrfrau, jeder Feuerwehrmann ist eine aktive und unverzichtbare Stütze für die Gesellschaft. Damit dies auch so bleibt, ist die Werbung neuer Kameradinnen und Kameraden für die Mitarbeit in den Freiwilligen Feuerwehren vor Ort extrem wichtig.

Sie in den Feuerwehren vor Ort wissen am besten:

"Wir alle brauchen die Feuerwehr und die Feuerwehr braucht dich!"


Bundesweiter Warntag

Der nächste gemeinsame Warntag von Bund und Ländern wird am 8. Dezember 2022 stattfinden. Der bundesweite Warntag wurde dieses Jahr durch Beschluss der Innenministerkonferenz im Juli 2022 ausnahmsweise vom 8. September auf den 8. Dezember verschoben, um Cell Broadcast am bundesweiten Warntag 2022 erstmalig zu testen und wichtige Erkenntnisse für die Umsetzung bis zum vorgesehenen Wirkbetrieb im Februar 2023 zu gewinnen.

Zugleich soll die Gelegenheit genutzt werden, um den Menschen in Deutschland das System erstmals mit einer Testnachricht bekannt zu machen. Cell Broadcast ist eine über die Mobilfunknetze übermittelte Warnmeldung.

Um die Warnung insbesondere bei der Einführung des neuen Warnkanals Cell Broadcast zu optimieren, spielt die Rückmeldung der Bevölkerung als Empfänger der Warnmeldungen eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund wird die Bevölkerung am bundesweiten Warntag und in den darauffolgenden Tagen gebeten, ihre Erfahrungen mit Cell Broadcast und weiteren Warnmitteln im Zuge einer Umfrage mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zu teilen.

Die Möglichkeit zum Feedback wird es zur genannten Zeit auf der Website warnung-der-bevölkerung.de, in der Warn-App NINA, auf der Unterseite zum bundesweiten Warntag auf bbk.bund.de und auf den Social Media-Kanälen des BBK geben. Die Unterstützung der Bevölkerung hilft dabei, die Einführung von Cell Broadcast als Warnmittel schon während der Testphase zu verbessern und das Warnsystem insgesamt sicherer zu machen.

Handynutzerinnen und -nutzer für den neuen Warnkanal Cell Broadcast zu sensibilisieren, ist von hoher Bedeutung. Denn die Menschen stehen als Adressaten im Mittelpunkt der Warnung. Sie sind wichtige Akteure im Warnprozess und Teil der Sicherheitspartnerschaft. Eine erfolgreiche Warnung verbindet Menschen und Technik. Sie muss von den Menschen wahrgenommen und in ihrer Dringlichkeit angemessen eingeschätzt werden, damit die Menschen auch sich selbst schützen können. Der bundesweite Warntag bietet hierfür einen idealen Anlass.

Der Warntag ist ein bewusster Stresstest für die Warninfrastruktur in Deutschland. Im Alltag laufen die Warnsysteme zuverlässig. Ein Stresstest unter besonderen Bedingungen ist dennoch nötig für die Härtung und Weiterentwicklung des Warnsystems. Der Warntag soll daher ganz gezielt dabei helfen, Optimierungspotenziale zu identifizieren.

Dies gilt insbesondere für die Einführung des neuen Warnkanals Cell Broadcast. Der Warntag ist der Beginn einer intensiven operativen Testphase für den neuen Warnkanal Cell Broadcast. In dieser Testphase ist noch kein vollständiger Wirkbetrieb vorgesehen und es werden nicht alle Handynutzerinnen und -nutzer in Deutschland eine Warnmeldung über Cell Broadcast empfangen können.

Cell Broadcast kommt jetzt als ergänzender Warnkanal für Warnungen hinzu. Cell Broadcast ermöglicht es, Warnungen einfach, schnell, zielgenau und datensparsam an eine große Anzahl von Menschen zu versenden und ist daher ideal für eine Alarmierung im Notfall. Die Übersendung von Warnmeldungen über Cell Broadcast ist ein anonymes Verfahren, das die Empfangsbereitschaft des Mobilfunkendgerätes in einer Funkzelle des Mobilfunknetzes nutzt. So können in einem potenziellen Gefahrengebiet befindliche Mobilfunkendgeräte mit einer Warnmeldung angefunkt werden, ohne dass eine vorherige Registrierung oder Angabe von personenbezogenen Daten notwendig ist.

Für Rückfragen steht die Pressestelle des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter pressestelle(at)bbk.bund.de zur Verfügung.

Unwetter

Die letzten Tage gab es Meldungen über zu erwartende und teils heftige Gewitter. Hierbei wurde auch davor gewarnt, dass das Wasser - bedingt durch die Trockenheit der Böden - nicht versickern wird, sondern direkt für Überflutungen sorgen kann.

Das angekündigte Regengebiet ist nun ohne Auswirkungen an uns vorbeigezogen. Trotzdem erinnern wir uns an den "Weltmeisterabend" im Juli 2014, als eine Hochwasserflut für eine der schlimmsten und intensivsten Katastrophenlagen in unserer und den umliegenden Gemeinden sorgte.

Permanent wird vom Klimawandel berichtet und dass Fluten, Stürme und Unwetter zunehmen, die zu schwierigen und unerwarteten Situationen für die Bevölkerung sorgen können. Dementsprechend möchten wir wieder einmal auf die Seiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hinweisen, auf denen u.a. hilfreiche Tipps für Notsituationen abgerufen werden können: https://www.bbk.bund.de/.../Tipp.../notsituationen_node.html

Darüber hinaus erinnern wir daran, dass die Gemeinde Sandsäcke zum selbst Befüllen anbietet. Diese können für 50 Cent pro Sack im Rathaus erworben werden. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Broschüre "Starkregen" https://www.bbk.bund.de/.../Starkregen/starkregen_node.html. Einen Ratgeber für allgemeine Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen finden Sie hier: https://www.bbk.bund.de/.../ratgeber-checkliste_node.html.